Aktuelles

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Hans Bretschneider-Stiftung spendet erneut 10.000 Euro an die DeSEK

Bei einem Besuch im IFZ Ende November 2019 haben Dennis Woltsche (2.v.r.) und Reinhard K. Benning (3.v.r.) von der Hans Bretschneider-Stiftung den Kuratoriumsmitgliedern der DeSEK Ingrid Hiesinger (1.v.r.), Arnd Brechmann (3. v.l.) und Prof. Dr. Wolfgang Straßburg (1.v.l.) sowie dem geschäftsführenden Direktor des IFZ, Prof. Dr. Ralf Küppers (2.v.l.), einen Spendenscheck in Höhe von 10.000 Euro übergeben. Damit unterstützte die Hans Bretschneider-Stiftung die Krebsforschung am IFZ bereits zum dritten Mal mit einer großzügigen Spende.


Hans Bretschneider-Stiftung spendet erneut 10.000 Euro an die DeSEK

Wirtschafts- und Digitalminister Pinkwart zu Besuch im IFZ

Wie zukunftsweisend das Institut für Zellbiologie (Tumorforschung) – kurz IFZ – in Essen Krebsgrundlagenforschung betreibt und wie hochmoderne Technik die Forscher bei ihrer Arbeit unterstützt, erfuhr Prof. Dr. Andreas Pinkwart (1.v.l.) am 21. August 2018 bei einem Besuch vor Ort. Dabei erläuterte ihm Prof. Dr. Verena Jendrossek (3.v.r.) die neue Multifunktions-Hypoxie-Kammeranlage. Begleitet wurde Minister Pinkwart bei seinem Rundgang durch die Labore zudem von Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen (1.v.r.) und Ingrid Hiesinger (2.v.r.).


Wirtschafts- und Digitalminister Pinkwart zu Besuch im IFZ
© DeSEK/Michael Lübke

Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck besucht das IFZ

Über den aktuellen Stand der Krebs­grundlagen­forschung informierte sich Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck im Mai beim IFZ. Begleitet wurde er bei seinem Rundgang durch die Labore von Prof. Verena Jendrossek (3.v.r.), sowie von Ingrid Hiesinger (1.v.r.). „Die Leistungen des IFZ in der Krebs­grundlagen­forschung beeindrucken mich sehr. Damit trägt das Institut grundlegend dazu bei, Menschen mit einer Kreb­serkrankung besser behandeln zu können und vielleicht sogar die Krankheit eines Tages ganz zu besiegen“, erklärte der Bischof. „Es ist gut zu wissen, dass die DeSEK diese wertvolle Arbeit mit ihren Stiftungs­geldern vorantreibt.“


Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck besucht das IFZ
© DeSEK/Michael Lübke

Spende der Hans-Bretschneider-Stiftung

Auch die Hans-Bretschneider-Stiftung unterstützt die Krebs­grundlagen­forschung: Im Oktober 2017 überreichten Reinhard K. Benning (Bildmitte) und Dennis Woltsche (1.v.l.) von der Hans-Bretschneider-Stiftung den Mitgliedern des DeSEK-Kuratoriums Dr. Uwe Kirstein, Ingrid Hiesinger und Prof. Dr. Wolfgang Straßburg eine Spende von 10.000 Euro. Eine weitere Spende ging an die Ronald McDonald-Stiftung für das Ronald McDonald Haus in Essen, wo auch die Spenden­übergabe stattfand.


Spende der Hans-Bretschneider-Stiftung
© Friedhelm Wessel

Zustiftungen ermöglichen Investitionen in die Forschung

Dank Zuwendungen von mehreren weiteren Stiftungen konnte die DeSEK im Jahr 2017 Investitionen in Geräte für neue IFZ-Forschungsvorhaben ermöglichen, die aus öffentlichen Mitteln nicht hätten finanziert werden können.


DeSEK schließt sich Stiftungsnetzwerk Ruhr an

Im Juni 2017 ist die DeSEK dem Stiftungsnetzwerk Ruhr beigetreten, zu dem rund 55 Stiftungen aus der Region gehören.

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IFZ erhält Stiftungsprofessur von der LEPPER Stiftung

Durch Vermittlung der DeSEK konnte das IFZ die LEPPER Stiftung dazu gewinnen, eine Stiftungsprofessur zu finanzieren. Die Universität Duisburg-Essen schrieb die Professorenstelle für einen Forscher im Bereich „Molekulare Krebsforschung“ für das IFZ im November 2019 aus. „Bestmögliche Forschungsbedingungen mit innovativen Methoden und Forschungsgeräten ermöglichen effiziente Forschung mit guten Ergebnissen, die – so hoffen wir – das Rätsel der Entstehung von Krebs zeitnah lösen und die Behandlungserfolge deutlich verbessern“, sagt Doris G. Lepper, Vorstandsvorsitzende der LEPPER Stiftung. Nach Auswahlverfahren und Berufung des Kandidaten wird die Professur voraussichtlich Ende des Jahres 2020 eingerichtet werden.


Auszeichnung für Dr. Johann Matschke

Wie verändert sich der Stoffwechsel einer Krebszelle unter Sauerstoffmangel und können diese Veränderungen genutzt werden, um Krebszellen durch neue Medikamente empfindlicher gegenüber einer Bestrahlung zu machen oder sie gezielt auszuschalten? Dies sind Fragen, mit denen sich der IFZ-Nachwuchswissenschaftler Dr. Johann Matschke beschäftigt. Für den besten Beitrag im Bereich „Translationale Forschung“ wurde er als erster Preisträger beim 16. Internationalen Kongress der Vereinigung der Strahlenforschungsgesellschaften (ICRR) im August 2019 in Manchester für seine aktuellen Arbeiten mit dem „Dr. Peggy Olive Memorial Award“ ausgezeichnet. Die translationale Forschung strebt an, Ergebnisse aus der präklinischen Grundlagenforschung in die klinische Anwendung zu übertragen. Die Arbeiten von Herrn Dr. Matschke ordnen sich in die Thematik ein, für die 2019 der Medizin-Nobelpreis vergeben wurde: William Kaelin, Peter Ratcliffe und Gregg Semenza, erhielten den Preis für ihre wegweisende Forschung rund um die Sauerstoffversorgung von Zellen.


IFZ verfügt über Weltneuheit unter den Laborgeräten

Wie sich Krebszellen außerhalb des menschlichen Körpers unter sauerstoffarmen Bedingungen verhalten, können die Wissenschaftler des IFZ seit August 2018 mithilfe der neuen Multifunktions-Hypoxie-Kammeranlage erforschen. Die Anschaffung des innovativen Laborgroßgerätes wurde unter anderem durch eine großzügige Spende der Brigitte und Dr. Konstanze Wegener-Stiftung ermöglicht. Mit dem derzeit modernsten Analysegerät zur präzisen Erfassung des Zellstoffwechsels unter Echtzeitbedingungen und dem hochmodernen Fluoreszenzmikroskop ist sie die weltweit erste und einzige Anlage in dieser Zusammenstellung.


Tiefgreifende Analysen dank innovativer Zellsortierung

Um Tumorzellen vor der genaueren Untersuchung von gesunden Zellen zu trennen, verfügt das IFZ seit Juli 2018 über die modernste Zellsortieranlage, die zurzeit international auf dem Markt angeboten wird. Diese Anlage sortiert Zellen – bis hin zur Einzelzelle – nicht nur schneller und besser als Vorgänger-Modelle. Sie ermöglicht dank der hochauflösenden Laseroptik auch eine genauere Darstellung. In der sterilen Kammer können zudem Zellkulturen erstellt werden, die frei von Keimen und Verunreinigungen sind. Zudem schützt sie die Nutzer, wenn sie Proben untersuchen, die von Krankheitserregern befallen sind.


Junge Strahlenforscherin des IFZ erneut ausgezeichnet

Für ihre Doktorarbeit zur Bedeutung immunologischer Veränderungen in bestrahltem Normalgewebe in der Lunge für die Entstehung von Spätschäden erhielt Dr. Simone de Leve (2.v.r.) aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Verena Jendrossek den Dissertationspreis im Bereich „Strahlenbiologie“ der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO). Den Preis, der mit einem Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro dotiert ist, nahm die Nachwuchswissenschaftlerin auf der Jahrestagung der DEGRO im Juni 2018 in Leipzig entgegen.


Junge Strahlenforscherin des IFZ erneut ausgezeichnet

Nachwuchspreis für Dr. Simone de Leve

Dr. Simone de Leve aus der Arbeitsgruppe von Professorin Dr. Verena Jendrossek erhielt auf dem 3. Projektstatusgespräch zur BMBF-geförderten Nuklearen Sicherheitsforschung am 27. und 28. April 2017 in Dresden den Nachwuchspreis des Kompetenzverbundes Strahlenforschung (KVSF) für den Bereich „Klinische Strahlenbiologie“. 

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Anna Lollies erhält Postdoktoranden-Förderung

Anna Lollies hat im Juli 2017 eine Förderung im Rahmen des Postdoktoranden-Exzellenz-Programms der medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen erhalten. Durch diese Förderung kann Anna Lollies zwei weitere Jahre in der Arbeitsgruppe von Professor Dr. Ralf Küppers zur Lymphomentstehung forschen und ihre Arbeiten vertiefen. Im vergangenen Jahr wurde sie bereits für die Ergebnisse aus dem Projekt für ihre Doktorarbeit zu Krankheitsmechanismen im Lymphdrüsenkrebs der Form Hodgkin-Lymphom mit dem Nachwuchspreis auf der Internationalen Hodgkin-Lymphom-Konferenz in Köln ausgezeichnet.


Immuntherapien: Neue Ansätze bei der Krebsbekämpfung

Schon lange beschäftigen sich Forscher mit der Frage, ob das körpereigene Immunsystem Krebszellen erkennen und zerstören kann. Aktuell haben klinische Studien bei unterschiedlichen Ansätzen von Immuntherapien Hinweise darauf gegeben, dass die Regulation sogenannter Immun-Checkpoints bei der Behandlung eine große Rolle spielen könnte. Tumorzellen nutzen häufig diese Checkpoints, um gegen sie gerichtete Immunzellen zu hemmen. Mit neuen Medikamenten gelingt es teilweise, diese Hemmung aufzuheben, so dass die Anti-Tumor-Immunzellen reaktiviert und Krebszellen durch das körpereigene Immunsystem eliminiert werden.


Bluttest könnte Auskunft über Krebserkrankung geben

Es wurde kürzlich nachgewiesen, dass bei zahlreichen Krebserkrankungen aus abgestorbenen Krebszellen kleine Erbgutschnipsel in das Blut abgegeben werden, so genannte „zirkulierende zellfreie Tumor-DNA“. Diese Erkenntnis ermöglicht ganz neue Ansätze für eine schonende Diagnose, Verlaufskontrolle und Vorhersage von Krebsrückfällen, da nur Blutproben entnommen werden müssten. Auf diesem Gebiet ist nun umfangreiche Forschung notwendig, um zu klären, ob die Untersuchung der Erbgutschnipsel aus Blutplasma wirklich für die genannten Fragestellungen verlässlich ist. Das IFZ plant hierzu Experimente zum Hodgkin-Lymphom. Die Untersuchungen werden voraussichtlich zwei bis drei Jahre dauern.